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Max-Beer-Verdienstmedaillien an vier Läufer vergeben 

Kgu. Nach 30 Teilnahmen am Frauenfelder werden verdiente Läufer mit der traditionellen Max-Beer-Medaille geehrt. OK-Präsident Rolf Studer verlieh im Sirnacher Gasthaus Löwen Walter Jucker, Rheinfelden, Bruno Müller, Effretikon, Hansruedi Roth, Wigoltingen und Anton Pauletto, Sulgen, die begehrten Auszeichnungen. Jeder dieser Läufer, welche jeweils den Lauf von Frauenfeld nach Wil und zurück absolviert haben, bestritt total 1'266 Kilometer Distanz und 15'600 Höhenmeter während des Wettkampfs selber. Dazu kämen noch unzählige Trainingsläufe. Diese Leistung könne gar nicht genug gewürdigt werden, erklärte der Präsident der Sirnacher Volksschulgemeinde, Urs Schrepfer. Selber ehemaliger Spitzenathlet im Eishockey müsse er den Läufern seine Anerkennung zollen. „Sie geben der Tradition ein Gesicht“, freute er sich und forderte das OK auf, weiterhin für einen interessanten Wettkampf zu sorgen.

Als spezielle Gäste ehrte OK-Präsident Studer zusätzlich noch Peter Gerber aus Herisau, welcher 2011 seinen 40. Frauenfelder Waffenlauf bestritt, und Martin Erb, welcher als ehemaliger Präsident der Waffenläufergemeinsaft IWGS 2010 seinen 30. Frauenfelder absolvierte.

„Wir machen weiter“, freute sich Studer und wies auf die gehaltene Läuferzahl 2011 hin. Jeder Frauenfelder habe zudem seine Geschichte und die war 2011 die Kollision eines Läufers mit einem Rehbock, was zu einem grossen Medienecho geführt habe. Zum Glück sei aber alles glimpflich ausgegangen.

Der OK-Präsident des Frauenfelders, Rolf Studer ehrte neben Peter Gerber, Herisau - 40 Läufe, Bruno Müller, Effretikon, Hansruedi Roth, Wigoltingen, Anton Pauletto, Sulgen, Martin Erb, Winterthur, und Walter Jucker, Rheinfelden (vorne) mit der traditionellen Max-Beer-Medaille.

 

 

 

 

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77. Frauenfelder Waffenlauf: von Allmen überlegener Tagessieger - Dani Hermann mit Tagesbestzeit Sieger des zivilen Marathons
klein Frauenfelder 2011b 579Kgu. Ideale Laufbedingungen herrschten am 77. Frauenfelder Militärwettmarsch und 12. Frauenfelder Marathon. Mit 1896 Läuferinnen und Läufer wurde die höchste Teilnehmerzahl seit Einführung des zivilen Laufes verzeichnet.
Der Dominator der diesjährigen Waffenlaufsaison und gleichzeitige Vorjahressieger Konrad von Allmen aus Olten wies alle militärischen Konkurrenten in die Schranken. Schon bei der Hälfte des Laufes in Wil lief er mit 1:18 Minuten Vorsprung vor Patrick Bosshard aus Münchwilen. Diesen Vorsprung baute er kontinuierlich aus. In Stettfurt war der Vorsprung auf 2 Minuten angestiegen, was Etienne Wolf aus Gundetswil auf den 2. Platz verwies. Der Dritte, Adrian Brennwald, der lange in einer Verfolgergruppe mit dabei war, konnte schon ab Kilometer 28 nicht mehr mithalten. Mit 2:53:30,6 erreichte von Allmen sein Spitzenresultat von 2010 knapp nicht. Damals lief er mit 2:52:14.4 durchs Ziel in Frauenfeld.

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